Die meisten Patienten mit Hypertonie zeigen keinerlei spezifische Symptome. Erst langfristig zeigen sich Beschwerden auf Grund von Schäden an Organen wie Gehirn, Herz und Nieren.
Es gibt keine typischen Anzeichen, die auf einen zu hohen Blutdruck hinweisen. Kopfschmerzen, Schwindel, gerötetes Gesicht und Nasenbluten können zwar auf einen zu hohen Blutdruck hinweisen, treten aber auch bei Menschen ohne Hypertonie auf, so dass sie nicht als sicherer Hinweis auf einen Bluthochdruck dienen könnten. Hinzu kommt, dass andere Patienten mit Bluthochdruck gar keine Beschwerden haben, im Gegenteil: sie fühlen sich trotz des bestehenden Bluthochdruckes körperlich wohl.
Ein bestehender Bluthochdruck kann also jahre- bis jahrzehntelang unbemerkt bleiben. Das ist auch der Grund, weswegen er oft erst entdeckt wird, wenn bereits Folgeschäden an den Gefäßen oder Organen wie Gehirn, Herz oder Nieren eingetreten sind und diese dann Symptome auslösen. Dem ließe sich vorbeugen, wenn der Bluthochdruck erkannt und behandelt würde, bevor solche Schäden entstehen.
Deshalb sollte jeder seine Blutdruckwerte kennen. Lassen Sie einfach von Zeit zu Zeit Ihren Blutdruck messen – beispielsweise in einer Apotheke oder bei Ihrem Hausarzt!
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