Treffen Übergewicht, Bluthochdruck sowie Störungen des Cholesterin- und Zuckerstoffwechsels zusammen, wird dies in der Medizin als sogenanntes "metabolisches Syndrom" bezeichnet und gilt als besonders gefährliche Konstellation für die Entwicklung von Folgeerkrankungen.
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, bei welcher der Körper den mit der Nahrung aufgenommen Zucker nicht richtig verwerten kann und deshalb der Blutzuckerspiegel steigt. Er gilt neben hohem Cholesterin, Rauchen und Bluthochdruck als einer der wichtigsten Risikofaktoren der Arteriosklerose und ihrer Folgeerkrankungen.
Ein zu hoher Blutzuckerspiegel begünstigt die Gefäßverkalkung. Arteriosklerose tritt bei Diabetikern wesentlich häufiger auf als bei Nichtdiabetikern. Aus diesem Grund sind die Empfehlungen der Deutschen Hochdruckliga e.V. für die Blutdruckwerte bei Patienten mit Diabetes strenger: für Diabetiker liegen die oberen Grenzwerte für den normalen Blutdruck für den systolischen Wert bei 130 mmHg (statt 140 mmHg bei Stoffwechselgesunden) und für den diastolischen Wert bei 80 mmHg (statt 90 mmHg).