Wann zum Arzt?

Weil es nun einmal keine typischen Anzeichen gibt, die auf einen zu hohen Blutdruck hinweisen, sollte jeder seinen Blutdruck kennen und von Zeit zu Zeit immer wieder einmal kontrollieren lassen. Wurde eine Hypertonie diagnostiziert, darf man das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Unterbleibt eine entsprechende medizinische Behandlung oder wird sie nur unzureichend umgesetzt, können schwerwiegende Folgeschäden entstehen.

Wann zum Arzt?
Bluthochdruck verursacht oft viele Jahre lang keine spezifischen Beschwerden. Das ist auch der Grund, weswegen er häufig erst entdeckt wird, wenn bereits Folgeerkrankungen an den Arterien oder Organen wie Gehirn, Herz oder Nieren eingetreten sind und diese zu Symptomen führen.

Mehr Informationen zu den durch einen unbehandelten Bluthochdruck verursachten Folgeerkrankungen finden Sie im
Kapitel "Die wichtigsten Infos – Folgeerkrankungen"
Arzt
Gehen Sie selbst auf Nummer sicher und lassen Sie Ihren Blutdruck deshalb immer wieder – der Blutdruck verändert sich mit den Jahren - bestimmen. Blutdruckmessungen werden in Apotheken angeboten. Oder vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt, beispielsweise im Rahmen der routinemäßigen Gesundheitsuntersuchung ab 35 Jahren, für die die Krankenkassen die Kosten übernehmen.
Gibt es Hinweise darauf, dass bei Ihnen ein zu hoher Blutdruck vorliegt, oder wurde bereits eine Hypertonie diagnostiziert, sollten Sie nicht zögern, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Nur Ihr Arzt kann entscheiden, welche Behandlungsschritte für Sie notwendig sind und wie Sie persönlich Ihren Lebensstil positiv verändern können. Wichtig ist, dass Sie die Empfehlungen Ihres Arztes auch dann konsequent umsetzen, wenn Ihr Bluthochdruck keine Beschwerden macht. Ihr Arzt weiß um diese Problematik und wird schon deshalb Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen, die Ihre Lebensqualität möglichst nicht beeinträchtigen.
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