Nicht jeder Mensch reagiert auf eine kochsalzreiche Kost mit einer Blutdruckerhöhung, aber viele. Allen Hypertonikern wird deshalb empfohlen, die Kochsalzzufuhr auf maximal vier bis sechs Gramm pro Tag zu reduzieren.
Salz (Natriumchlorid) wird Nahrungsmitteln zur Geschmacksverbesserung, aber auch zur Konservierung und zur Optimierung verschiedener Eigenschaften in der Verarbeitung zugegeben. Ein Beispiel dafür ist Schmelzkäse, bei dem Salz benötigt wird, um ihm seine cremige Konsistenz zu geben.
Hypertoniker sollten Speisen mit wenig Salz zubereiten (Achtung auch bei Außerhausverpflegung!) und stattdessen Kräuter und Gewürze verwenden. Bei Gewürzmischungen sollten Sie jedoch darauf achten, dass sie kein Kochsalz enthalten. Selbstverständlich sollte man auch auf das Nachsalzen bei Tisch verzichten.
Außerdem muss auf die Zugabe von Natrium-Glutamat als sogenannten Geschmacksverstärker verzichtet bzw. auf dessen Gehalt in Lebensmitteln (siehe unten) geachtet werden.
Auch wenn das Essen zunächst ungewohnt schmeckt, gewöhnt man sich an den weniger salzigen Geschmack schon nach kurzer Zeit.
Mineralwasser ist nicht gleich Mineralwasser – im Natriumgehalt können sich die verschiedenen Wässer erheblich unterscheiden. Schauen Sie aufs Etikett: ihr Mineralwasser sollte möglichst unter 20 Milligramm Natrium pro Liter enthalten.
Vorsicht ist auch geboten bei Gemüsesäften und Sportlergetränken (Salzzusatz!). Achten Sie deshalb auch beim Getränkeeinkauf auf die Zutatenliste des Etiketts.